Fussili mit Champignons

Heute gibt es etwas richtig Schnelles: Mittagspause für zwei Nachbarinnen! Im Kühlschrank wohnen noch braune Champignons, die leider vergessen wurden…. aber noch schön aussehen. Nach meiner unwesentlichen Meinung geht Pasta immer. Außerdem gibt es noch einen relativ großen Radicchio, der taugt als Gemüse dazu oder davor. Laut Ayuverda benötigt der Mensch Bitterstoffe und die sind im Radicchio reichlich vorhanden – außerdem mag ich ihn!

Für das Radicchio-Gemüse:
• ein größerer Radiccio
• Olivenöl, Salz, Pfeffer, Aceto Balsamico

Für die Nudeln:
• 300 g Champignons
• 1 Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• 1 Zweig Thymian oder Petersilie oder getrocknete Kräuter der Provence
• 200 g Vollkorn-Fussili
• Olivenöl, Salz, Pfeffer, evtl. 1 EL Creme fraîche oder 2 EL geriebener Parmesan

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Wie immer zuerst das Nudelwasser aufstellen. Dann die Zwiebel in Würfel, die Knoblauchzehe in Scheiben schneiden.

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Die Champignons nicht waschen! Falls nötig von Erde befreien, schadhafte Stellen abschneiden. Wenn die Champignons noch geschlossen sind, kann man sie wie sie sind verarbeiten; wenn sie schon geöffnet sind, muss man leider die Haut abziehen und sie ordentlich putzen. Meine waren noch zu, demnach konnte ich sie gleich in Scheiben schneiden.

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Bevor es mit der Sauce weitergeht, wird noch schnell der Radicchio geputzt, dafür die äußeren unschönen Blätter entfernen. Dann den Kopf halbieren und den Strunk herausschneiden, falls sich im Inneren schadhafte Stellen befinden, diese auch großzügig entfernen. Den Radicchio weiter teilen und dann in mundgerechte Streifen schneiden. Beiseite stellen.

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In wenig Öl die Zwiebeln und den Knoblauch bei mittlerer Hitze andünsten, wenn sie anfangen glasig zu werden kommen die Champignons dazu. Wenn die Champignons angebraten sind sehr wenig Flüssigkeit dazu (ca. 30 ml), dies kann Wasser, Gemüsebrühe oder ein Schluck Weißwein sein. Salzen und Pfeffern.

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Den Thymian gegen die Wuchsrichtung von Stengel streichen. Wenn gerade kein Thymian da ist, kann man auch glatte Petersilie nehmen, die man fein schneidet und ganz zum Schluss zugibt oder getrocknete Kräuter, die schon von Anfang an mit in die Pfanne gegeben werden. Deckel drauf und ca. 10 Minuten weitergaren. Meistens geht das gerade mit der Garzeit der Nudeln auf.

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Wenn die Sauce soweit fertig ist, den Radicchio in Olivenöl anbraten, er bekommt dabei eine leicht bräunliche Farbe, salzen und pfeffern, beim Anrichten noch ein paar Tropfen Aceto Balsamico drüberträufeln. Das Gemüse soll gleich gegessen werden, d.h. wirklich zeitnah zubereiten und nicht warm stellen, dann würde alles lätschig anstatt noch Biss zu haben.

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Während dessen sollten die Nudeln fertig sein, abschütten. Heute war noch ein Rest Créme fraîche im Kühlschrank, der kam unter die Sauce, ist aber nicht zwingend. Die Sauce mit den Nudeln mischen und ab auf die Teller!

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Guten Appetit!

PS: Heute geht ein spezieller Dank an nebenan und an Luca Siermann für die Beratung zum Thema Bildbearbeitung von Radicchio.

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